Unternehmen / Gesundheit

Der rasante Ausbau lastet auf Lonza

Analyse | Das Jahresergebnis entspricht in etwa den Erwartungen, in der zweiten Jahreshälfte hat aber die Rentabilität gelitten.

Erstmals hat Lonza die Chemiesparte LSI als nicht fortzuführendes Geschäft in der Jahresrechnung ausgewiesen. Diese hat über Erwarten gut abgeschnitten. In Franken ist der Umsatz zwar geschrumpft, zu konstanten Wechselkursen resultierte hingegen eine Steigerung um 3,4%. Die Kern-Ebitda-Marge verbesserte sich um 2,5 Prozentpunkte auf 19,2%. Keine schlechte Mitgift für einen Käufer, den Lonza noch im ersten Quartal bekannt geben will.

Die am Mittwoch publizierten Jahreszahlen standen aber ganz im Zeichen der Sparte Lonza Pharma, Biotech & Nutrition (LPBN), die die «neue Lonza» bilden wird. Sie wird um ein gutes Viertel kleiner sein als die alte Lonza und hat im abgelaufenen Jahr 4,5 Mrd. Fr. Umsatz erzielt.

Gewinnmarge sinkt zum Jahresende

Das Wachstum hat sich in der zweiten Jahreshälfte etwas beschleunigt. Der operative Gewinn konnte jedoch nicht Schritt halten, die Kern-Ebitda-Marge sank von 29,1 auf 26,8%. Das hat einige Beobachter enttäuscht und zu Gewinnmitnahmen von 3% und mehr geführt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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