Märkte / Aktien

Der richtige Blick auf das Kursrisiko

Die Volatilität ist das dominierende Risikomass. Doch eine andere Massgrösse wäre intuitiver.

Vielen Anlegern wird der Schock noch in den Knochen liegen: Zum Höhepunkt der Pandemiepanik im Frühjahr 2020 schoss die Volatilität an den Börsen nach oben – die Kurse schwankten damals so stark wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr. Aktuell zeigen sich die Märkte wieder schwankungsanfällig, die Volatilität notiert wieder auf einem Jahreshoch. Doch ist die Börse damit auch riskanter?

Die Volatilität ist mathematisch definiert als die Standardabweichung, die die Streuung der Renditen um den Mittelwert misst. Heute ist die Volatilität das dominierende Mass für das Risiko von Finanzanlagen. Beispielsweise werden Portfolios so aufgesetzt, dass sie die Schwankungen minimieren. Diese Portfolios werden auch als passive Fonds (ETF) angeboten.

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