Unternehmen / Finanz

Der Schweizer Nachteil

Der EU-Marktzugang ist für Banken und Fintechs eingeschränkt, umgekehrt steht der Schweizer Markt aber offen.

Es ist seit Langem ein Dorn im Auge der Schweizer Vermögensverwalter: Da sie nicht den vollen Marktzugang in die EU geniessen, können sie ausländische Kunden nicht aktiv von der Schweiz aus betreuen. Der umgekehrte Fall ist seit jeher gebräuchlich. Finanzdienstleister aus der EU dürfen aktiv Schweizer Kunden betreuen, ohne hier eine Niederlassung eröffnen oder eine ­Bewilligung einholen zu müssen.

«Grundsätzlich ist der Schweizer Markt liberal», sagt Vinzenz Mathys, Sprecher der Finanzmarktaufsicht (Finma). Erst wenn eine EU-Bank eine Niederlassung hierzulande eröffnen will, braucht es ein vorgängiges Verfahren bei der Finma. Diesen Weg wählen laut Branchenvertretern die meisten ausländischen Vermögensverwalter. «Sie betreuen ihre Schweizer Kunden grösstenteils mit einer Vertriebsgesellschaft und Personal vor Ort», sagt Markus Fuchs vom Schweizer Asset Management und Fondsverband Sfama.

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