Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Finanzkrise: 10 Jahre danach
Märkte / Makro

Der Stresstest nach Lehman steht erst bevor

Der Untergang der US-Investmentbank Lehman Brothers jährt sich zum zehnten Mal. Die Krisenbewältigung hat die Saat für neue Kreditexzesse gelegt.

Am 15. September 2008 steht das globale Finanzsystem am Abgrund. In den frühen Morgenstunden beantragt die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers in New York Gläubigerschutz: Das einst stolze Traditionshaus an Wallstreet ist pleite. Zum Verhängnis wird Lehman die Spekulation mit toxischen Hypothekarpapieren, sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO), die vor dem Platzen der Immobilienblase ein Milliardengeschäft sind.

An den internationalen Finanzmärkten bricht nach der Lehman-Pleite Panik aus. Das Misstrauen unter den Banken lässt den Interbankenmarkt einfrieren, die Institute verlieren plötzlich den Zugang zur Geldversorgung. Das zwingt Regierungen rund um den Globus, ihre Institute zu stützen. Auch der Schweizer Finanzplatz wird erschüttert: Am 16. Oktober retten der Bund und die Schweizerische Nationalbank UBS.

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