Unternehmen / Schweiz

Der Swisscom-Glasfaserstreit in zehn Punkten

Wenn Swisscom eine jahrelange Verzögerung beim Glasfaserausbau vermeiden will, braucht es eine aussergerichtliche Einigung. Und zwar möglichst bald.

Bei Swisscom liegt seit dem Urteil des Verwaltungsgerichts über den Glasfaserausbau einiges im Argen. Das Gericht hatte zuvor die vorsorglichen Massnahmen der Wettbewerbskommission (Weko) bestätigt — sie schoben dem Ausbau des Glasfasernetzes mit der kritisierten P2MP-Netzarchitektur vorerst einen Riegel vor.

Swisscom senkte in der Konsequenz die Umsatzprognose – was einen Kursrutsch um 10% auslöste – und legte Rekurs ein. Überraschend? Eigentlich nicht, denn ein Schuldeingeständnis gegenüber den Aktionären und dem Bund war keine wirkliche Alternative gewesen. Spannend ist die Frage, auf wessen Kosten die Zwangspause beim Netzausbau nun geht. Anreize für eine aussergerichtliche Lösung gibt es für Swisscom jedenfalls genug. FuW beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum Glasfaserdebakel.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare