Unternehmen / Rohstoffe

Der Uranmarkt erwacht zu neuem Leben

Die Produktionskürzungen der Förderer Kazatomprom und Cameco beginnen zu wirken. Ihre US-Konkurrenten hoffen auf Importrestriktionen.

Der Uran-Spotpreis hat den Tiefpunkt überwunden und steigt seit einiger Zeit wieder. Der Grund ist, dass die zwei global grössten Uranförderer ihre Produktion eingeschränkt haben, während die Nachfrage nach dem Brennstoff für Atomkraftwerke ungebrochen bleibt. Höhere Preise könnten auch die Folge einer aus Gründen der nationalen Sicherheit eingeleiteten Überprüfung der Uranimporte in die USA durch die Regierung Trump sein. Denkbar ist, dass die USA Importquoten einführen oder Einfuhrzölle erheben werden, um die nationale Produktion anzukurbeln.

Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 hat den Uranmarkt aus dem Lot gebracht. Japan legte daraufhin aus Sicherheitsgründen seine ganze Flotte von vierzig Atomreaktoren still, viele Länder überprüften ihre Atomenergiepolitik, Deutschland und – längerfristig – die Schweiz beschlossen den Atomausstieg. Die Folge war, dass der Uran-Spotpreis von rund 70 $ pro Pfund bis Mai 2017 auf weniger als 20 $ einbrach.

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