Subprime – beim Unwort des Jahres 2007 läuft vielen Investoren auch vierzehn Jahre später noch ein kalter Schauer über den Rücken. Der Begriff steht nicht nur für das Segment der Kreditnehmer mit geringer Bonität im US-Hypothekarmarkt, sondern auch für den Anfang der Finanzkrise, deren Spuren noch heute sichtbar sind. Im Zuge der gewaltigen Immobilienpreisblase, die sich jenseits des Atlantiks ab der Jahrtausendwende aufblähte und 2006 den Höhepunkt fand, gaben Banken nur allzu gerne diese Risikohypotheken zum Schleuderpreis heraus. Sie dann zerstückelt, neu gebündelt und in intransparenten Finanzkonstrukten verpackt auf den Finanzmarkt zu werfen, war ein lukratives Geschäft.   Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?