Märkte / Makro

Der US-Konsum ist eine wacklige Konjunkturstütze

Während die Luft am amerikanischen Immobilienmarkt dünner wird, sorgt der Arbeitsmarkt für genügend Einkommen und Kaufkraft.

An den Verbrauchern entscheidet sich, ob die US-Wirtschaft und damit auch der Rest der Welt in eine Rezession fällt oder nicht. Rund 15 Bio. $ geben die Amerikaner pro Jahr aus, mehr als die gesamte chinesische Volkswirtschaft produziert.

Umso stärker stehen die Daten aus dem Konsumbereich im Fokus, jetzt da das R-Wort wieder die Runde macht. Wegen der hohen Inflation ist die Stimmung schon länger im Keller, das entsprechende Barometer der Universität Michigan hat ein neues Zehnjahrestief erreicht.

Zuletzt gab es jedoch wieder erfreulichere News zur Finanzkraft der US-Haushalte: Gemäss Umfragen des Handelsministeriums hatten sie ihre Ausgaben im April über Erwarten um 0,9% zum Vormonat gesteigert. Auch die Einkommen haben zugenommen. Mit 0,4% lag der Zuwachs sogar über dem monatlichen Anstieg der Preise für die persönlichen Konsumausgaben. Die daran gemessene Kernrate der Inflation, auf die die US-Notenbank Fed besonders achtet, betrug im Monatsvergleich 0,3% und gegenüber dem Vorjahr 4,9%.

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