Märkte / Makro

Der Welthandel gerät unter Druck

Trotz dem jüngsten Durchbruch in den Nafta-Neuverhandlungen deuten Indikatoren darauf hin, dass sich der globale Handel spürbar abkühlt.

Wer gehofft hat, der globale Handelsstreit löse sich in Wohlgefallen auf, sieht sich enttäuscht. Zwar konnte in den Nafta-Neuverhandlungen zu Wochenbeginn ein erster Teilerfolg erzielt werden (vgl. Textbox unten). Die im Jahresverlauf eingeführten Strafzölle scheinen inzwischen aber immer stärker auf den Geschäftsgang vieler Unternehmen durchzudrücken.

Nicht nur gibt es zahlreiche Konzerne, die ihre Prognosen zurzeit wegen des Handelsstreits nach unten korrigieren – wie hierzulande vergangene Woche der Chipspezialist U-Blox. Auch deuten verschiedene Indikatoren an, dass sich die globale Handelsaktivität merklich abkühlt. Zudem sind die Befürchtungen nicht vom Tisch, dass sich die Spannungen zu einem Währungskrieg ausweiten könnten.

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