Zum Thema: «Keine Konkurrenz für die Börse»

Derivatmärkte in Deutschland und der Schweiz

Die derzeit schlechte Anlegerstimmung beeinflusst das Handelsvolumen im Derivatemarkt, der Umsatz an der Scoach ist eingebrochen. Auch die Swiss-Dots-Plattform ist ein neuer Konkurrent.

Der Handel mit Derivaten ist in der Schweiz zweigeteilt, nämlich in Hebel- und in Anlageprodukte. Transaktionen in den letzteren Papieren, dazu gehören Barrier Reverse Convertibles, werden vor allem ausserbörslich (Over the Counter, OTC) abgeschlossen. Sie werden meist im Primärmarkt (Neuemissionen) erworben und bis zum Verfall gehalten. Daher muss nicht zwingend ein Handel über die Börse stattfinden.

Derweil läuft das Gros aller Transaktionen in Hebelprodukten – Warrants (Optionsscheine) und ähnliche Papiere – über die Schweizer Derivatbörse Scoach. Hebelprodukte werden in der Regel kurz gehalten und rege gehandelt. Sie machen deshalb den Löwenanteil des Gesamtumsatzes der Scoach aus.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?