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Unternehmen / Finanz

Deutsche Bank zahlt Strafgeld wegen Russland-Affäre

Die grösste deutsche Bank muss wegen eines Geldwäscheskandals in Russland eine Zahlung an die britische Finanzaufsicht FCA machen.

(Reuters)  Wegen eines Geldwäsche-Skandals in Russland zahlt die Deutsche Bank 163 Mio. £ (190 Mio. €) an die britische Finanzaufsicht FCA. Die grösste deutsche Bank teilte am Dienstag mit, sie habe einen Nachlass von 30% erhalten, weil sie sich so schnell auf die Beilegung der Affäre geeinigt habe. Die New Yorker Finanzbehörde DFS hatte am Montagabend in der gleichen Angelegenheit eine Strafe von 425 Mio. $ (397 Mio. €) gegen die Bank verhängt. Russische Kunden hatten nach den Erkenntnissen der Ermittler mit Hilfe von Aktien-Transaktionen über die Deutsche BankRubel in Dollar gewaschen – insgesamt 10 Mrd. $.

Insgesamt kosten die dubiosen Transaktionen von Kunden die Deutsche Bank damit 587 Mio. €. «Die Summe ist von den vorhandenen Rückstellungen für Rechtsrisiken weitgehend abgedeckt», teilte die Bank mit. Untersuchungen anderer Behörden, darunter des US-Justizministeriums, zu der Sache laufen allerdings noch.