Märkte / Makro

Deutsche Industrie mit unerwartetem Auftragsrückgang

Das Neugeschäft nahm im November 1,3% ab im Vergleich zum Oktober. Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 0,3% gerechnet und sehen schwarz.

(Reuters) Die deutsche Industrie hat im November wegen der schwachen Auslandsnachfrage einen unerwarteten Auftragsschwund verzeichnet. Das Neugeschäft schrumpfte um 1,3% zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Wachstum von 0,3% gerechnet. Im Oktober hatte es noch ein Plus von revidiert 0,2% (bisher: minus 0,4) gegeben, im September von 1,0%.

Während die Bestellungen aus dem Inland im November um 1,6% zulegten, sanken die Aufträge aus dem Ausland um 3,1%. Dabei fiel die Nachfrage aus den Euro-Ländern um 3,3%, die aus dem Rest der Welt um 2,8%. Eine schwächere Weltkonjunktur, Handelskonflikte und das Brexit-Chaos haben die exportabhängige Industrie zuletzt in die Rezession gedrückt und die gesamte Wirtschaft belastet.

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