Märkte / Makro

Deutsche Industrie startet mit Auftragseinbruch ins Jahr

In der deutschen Industrie gehen überraschend wenig Bestellungen ein. Das Neugeschäft ging im Januar um 2,6% zum Vormonat zurück.

(Reuters) Die deutsche Industrie hat überraschend zu Jahresbeginn einen Auftragseinbruch erlitten. Das Neugeschäft ging im Januar um 2,6% zum Vormonat zurück, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 0,5% gerechnet. Im Dezember waren die Aufträge nach revidierten Zahlen um 0,9% gestiegen. Dies wurde mit «nachgemeldeten Grossaufträgen» begründet. Zunächst war von einem Minus von 1,6% ausgegangen worden. Laut Bundeswirtschaftsministerium zeichnet sich mit dem aktuellen Orderrückgang «eine weiter anhaltende konjunkturelle Abkühlung in der Industrie» zum Jahresbeginn ab.

Im Januar gingen die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 1,2% zurück, die Auslandsaufträge verringerten sich um 3,6%. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 2,6% ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland verringerten sich um 4,2% gegenüber Dezember.

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