Märkte / Makro

Deutschland zwischen Hoffen und Bangen

Die freundliche Konjunkturlage dürfte von kurzer Dauer sein: Die weiteren Aussichten für die grösste Volkswirtschaft der Eurozone sind ernüchternd. Auch der Aktienmarkt ist korrekturanfällig.

Andreas Neinhaus und Adrian Blum

Es ist im Ausland nur wenig bekannt. Aber hinter der internationalen Fassade des erfolgreichsten Landes unter den Euromitgliedern verbergen sich tiefe Zweifel. Die Wirtschaft bewegt sich weit weniger dynamisch als die meisten ­Experten vorausgesagt hatten. Im vierten Quartal 2012 war das Bruttoinlandprodukt (BIP) empfindlich geschrumpft. In den ersten drei Monaten stagnierte es. Nun schöpft Deutschland wieder Hoffnung: Der ZEW-Index der Konjunkturerwar­tungen ist im Juni gestiegen. Die Zahl der Analysten, die von einer Verschlechterung ausgehen, hat abgenommen. Der Index kletterte 2,1 Punkte auf 38,5.

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