Unternehmen / Schweiz

Dialog Semiconductor belasten AMS zunächst

Die Aktien des österreichischen Chipherstellers geben im frühen Handel nach, weil der britisch-deutsche Konkurrent mit Umsatzeinbussen durch den Hauptkunden Apple rechnet.

(AWP/SPU/TR) AMS haben sich von den deutlichen Einbussen im frühen Handel erholt. Bei Eröffnung notierten die Aktien des österreichischen Chipherstellers noch mehr als 3% im Minus. Der Hintergrund: AMS-Konkurrent Dialog Semiconductor geht wegen einer geringeren Nachfrage durch den wichtigsten Kunden Apple in diesem Jahr von weniger Umsatz aus als ursprünglich angenommen. Der iPhone-Hersteller benötige weniger sogenannte Power-Management-Chips von Dialog, teilte das TecDax -Unternehmen am Donnerstagabend mit.

Grund sei, dass Apple nun einen zweiten Lieferanten habe. Der erwartete Konzernumsatz dürfte wegen der geringeren Bestellungen in diesem Jahr um rund fünf Prozent niedriger ausfallen. Trotzdem sollen die Erlöse 2018 verglichen mit dem Vorjahr zulegen. 2019 dürften die Auswirkungen ähnlich sein, sagte Dialog-Chef Jalal Bagherli bei einer Analystenkonferenz.

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