Märkte / Makro

Dickes Umsatzplus für US-Einzelhändler

Die Barschecks der US-Regierung fördern die Kauflust der Bevölkerung. Die Einnahmen der Einzelhändler sind zum Vormonat um 9,8% gestiegen.

(Reuters) Die US-Einzelhändler haben im März ein unerwartet dickes Umsatzplus eingefahren. Die Einnahmen stiegen um 9,8% zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 5,9% gerechnet – nach einem Umsatzminus von 2,7% im Februar. Beflügelt wurde die Konsumlust der Bürger auch durch das billionenschwere Pandemie-Hilfspaket von US-Präsident Joe Biden, das unter anderem Einmalschecks in Höhe von 1400 $ für Mio. Amerikaner umfasst.

«In den USA herrscht Konsumrausch», so die Einschätzung von VP Bank-Chefökonom Thomas Gitzel. Die Verteilung der staatlichen Schecks und die deutliche Lockerung von Eindämmungsmassnahmen regten den privaten Verbrauch an. Helaba-Volkswirt Ralf Umlauf sieht die Einzelhandelszahlen als gutes Omen: Es sei mit einem «kräftigen Konsumwachstum» zum Ende des ersten Quartals zu rechnen. Die Notenbank Fed werde sich dennoch nicht unter Druck sehen, schon bald von ihrem sehr lockeren Kurs abzuweichen

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