Märkte / Anleihen

Die Achterbahn dauert bei Anleihen noch an

Anders als 2007/08 gelang es den grossen Notenbanken, die Schwankungen am Obligationenmarkt schnell einzudämmen. Doch es wird noch nicht ruhiger.

Als die Pandemie in Europa ausbricht, fühlen sich die Anleger an den Anleihenmärkten an die Finanzkrise vor gut einem Jahrzehnt erinnert. Die rasante Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit war der Beginn einer Achterbahnfahrt, die das Finanzsystem in extreme Turbulenzen führte.

Doch anders als 2007/08 gelang es den grossen Notenbanken, die Schwankungen bei Obligationen schnell einzudämmen: Sie garantierten mit ihren noch immer laufenden Notprogrammen für Anleihenkäufe, dass jeder Verkäufer auch Abnehmer fand. Notverkäufe zu einem beliebigen Preis konnten so eingedämmt werden. Doch der erhoffte Ausstieg aus der Krisenpolitik verläuft derzeit unruhig. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?