Unternehmen / Schweiz

Die Agrarwirtschaft muss sich ändern

Steigende Preise für Feldfrüchte stossen Aufschwung in der Landwirtschaft an. Die CO2-Problematik schafft Chancen für Zulieferer.

Seit Mitte des vergangenen Jahres gehören die Aktien aus dem Agrar­sektor zu den besten Performern an der Börse. Das zeigt sich parademässig an der Kursentwicklung des weltweit grössten Agrartechnikherstellers, Deere. Seine Titel haben sich seit letztem Sommer ­verdoppelt. Die Werte des Konkurrenten Agco (Marken Fendt und Massey Ferguson) entwickeln sich ähnlich. Die Valoren der Schweizer Bucher Industries, deren grösste Sparte die Landtechnik ist, kommen auf ein Plus von 30%.

Gemäss einer Studie der Deutschen Bank verzeichnete die Landmaschinenbranche unter allen Industrien den stärksten Aufschwungsimpuls seit dem Tief der Coronakrise. Schub kam dabei vor allem von anziehenden Preisen für Feldfrüchte. Die wichtigsten, Mais und Soja, stiegen seit Mitte August rund 60%, so kräftig wie seit Jahren nicht mehr. Andere Feldfrüchte folgten, wenn auch etwas abgeschwächt.

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