Märkte / Makro

Die Anatomie der Aktienhausse

Die Kursavancen des laufenden Jahres sind besonders im Leitmarkt USA dem Technologiesektor zu verdanken. Diese Konzentration birgt Risiken.

Nichts scheint den Aktienanlegern gegenwärtig die gute Laune verderben zu können – weder der weiterhin ungelöste Handelskonflikt noch die durchzogenen Signale aus der Konjunktur. An Wallstreet klettert das Leitbarometer S&P 500 von einem Rekord zum nächsten. Und selbst der europäische Referenzindex Stoxx 600 befindet sich kurz davor, sein Höchst aus dem Jahr 2015 zu überschreiten.

Doch stehen die Avancen auch auf solidem Fundament? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Denn gerade im amerikanischen Aktienmarkt sind die starken Zugewinne des laufenden Jahres nur einzelnen Sektoren und Valoren zuzuschreiben – ein Marktbild, das auf eine kommende Trendwende hindeuten kann. Denn typischerweise erhöht sich in der Endphase einer Hausse die Selektivität: Zum Schluss stecken viele Titel bereits im Rückwärtsgang, obwohl der Gesamtindex einen intakten Bullenmarkt suggeriert.

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