Märkte / Makro

Die Angst der SNB vor dem eigenen Reichtum

Der Verlust der Nationalbank von 50 Mrd. Fr. hat die Aufmerksamkeit auf die riesigen Devisenreserven gelenkt. Ein Staatsfonds wäre ein Fortschritt.

Die Schweizerische Nationalbank ist mit ihrer jetzigen Politik wieder in der Zwickmühle», sagt UBS-Chefökonom Andreas Höfert. «Nach unserer Auffassung wird inoffiziell eine Untergrenze um 1.03 Fr. je € gehalten. Damit haben die Interventionen nicht aufgehört, die Reserven sind weiter gestiegen.»

Die Währungspolitik der SNB ist umstritten. Breit diskutiert wird die Forderung nach der Einführung eines Staatsfonds wie in Singapur (Lesen Sie hier mehr). Höfert spricht sich für einen Schweizer Staatsfonds aus. Auch für ein Land ohne Rohstoffe könne solch ein Fonds sinnvoll sein. Er gibt zu bedenken: «Sechs der zehn grössten Staatsfonds wurden nicht von Rohstoffländern aufgesetzt.»

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