Märkte / Aktien

Die Angst kehrt zurück

Die Schwankungen am Aktienmarkt haben massiv zugenommen und erschweren den Handel.

Mehrere Jahre lang zeigten die globalen Aktienmärkte kaum Regungen. Stetig aufwärts, hiess die Devise, konjunkturelle und geopolitische Probleme wurden mit einem Achselzucken weggesteckt. Nach dem Ausbruch der Coronaviruspandemie ist es nun allerdings auf einen Schlag mit der Ruhe vorbei: Im Zuge der Börsenpanik hat die Intensität der Kursschwankungen neue Höchst erreicht. Der massive Anstieg der Volatilität strapaziert dabei nicht nur die Nerven der Anleger, sondern erschwert auch die Handelbarkeit der Wertpapiere und eine effiziente Preisfindung.

Wie aussergewöhnlich die Situation ist, zeigen einerseits die tatsächlich realisierten Schwankungen der vergangenen Wochen, andererseits der ­Volatilitätsindex Vix, der die erwartete Schwankungsbreite des US-Index S&P 500 abbildet. Nachdem dieses «Angstbarometer» lange in einem Kanal zwischen 10 und 20 verharrte, hat es am Montag ein neues Allzeithoch markiert – und dabei gar den bisherigen Rekord aus der Finanzkrise 2008/09 übertroffen. Die Terminkurve der Vix-Futures deutet gleichzeitig darauf hin, dass die Investoren gegenwärtig nicht von einer raschen Besserung der Lage ausgehen.

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