Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Brexit
Märkte / Makro

Die Angst vor einem Brexit wächst

Bereits im Juni könnte in Grossbritannien über den EU-Austritt abgestimmt werden. Die Folgen eines Ausscheidens wären gravierend.

Diese Suppe hat sich David Cameron selbst eingebrockt: Letztes Jahr versprach der britische Premier, bei einem Wahlsieg über den EU-Austritt (Brexit) abstimmen zu lassen – ohne dabei wohl ernsthaft mit einem «Yes»-Votum der Bevölkerung zu rechnen. Nun aber scheint ein Triumph der Brexit-Befürworter in den Bereich des Möglichen gerückt zu sein. Entsprechend wächst am Finanzmarkt die Nervosität. Denn die Folgen eines Ausscheidens wären gravierend.

Der potenzielle Termin einer Brexit-Abstimmung – im Wahlkampf auf «spätestens 2017» angesetzt – hat sich über die letzten Monate deutlich nach vorne verschoben. Bestenfalls könnte der Urnengang bereits im Juni stattfinden. Gemessen an den aktuellsten Meinungsumfragen ist der Ausgang offen (vgl. Grafik 1). Entsprechend stufen die Analysten von Société Générale die Wahrscheinlichkeit eines «Yes» inzwischen mit 45% ein.

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Leser-Kommentare

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Ernst J. Marliany 10.02.2016 - 11:17
In der Politik und bei den – ihr hörigen ? – Medien muß ja eine extreme Angst davor herrschen, daß die Bevölkerungen Europas sich auf ihre nationale und kulturelle Identität besinnen ? Wer sich an die Wirtschaftspolitk eines Ludwig Erhard erinnern kann, der wird sich auch an die positiven Effekte erinnern, mit denen durch Abwertung / Aufwertung der nationalen Währung… Weiterlesen »