Märkte / Makro

Die Bank of England steht unter Zugzwang

Die britische Notenbank wird am Donnerstag wohl die Zinsen erhöhen. Ihr bleibt kaum eine andere Wahl – trotz Brexit-Chaos und schwächelnder Konjunktur.

Es ist nicht nur die ungewöhnliche Hitzewelle in Grossbritannien, die Mark Carney derzeit etwas unruhiger schlafen lässt. Wenn morgen Donnerstag die nächste Zinssitzung der Bank of England ansteht, wird der Gouverneur der britischen Notenbank preisgeben müssen, ob die Zinsen um einen weiteren Viertelprozentpunkt angehoben werden.

Aller Voraussicht nach wird die Bank of England die Zinsen nach dem vergangenen November zum zweiten Mal leicht nach oben anpassen und sich zumindest symbolisch von der Tiefstzinsphase entfernen. Neben den Briten ist erst das amerikanische Federal Reserve dazu übergegangen, die geldpolitischen Zügel etwas zu straffen. Die Europäische Zentralbank hält sich mindestens bis zum kommenden Sommer zurück, womit auch der Schweizerischen Nationalbank bis auf weiteres die Hände gebunden bleiben.

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