Unternehmen / Industrie

Die Bauindustrie kämpft gegen hohe Preise

Selbst eine solide Preissetzungsmacht schützt nicht immer vor Margenverlust.

Bauen ist materialintensiv. Gebraucht werden Sand, Kies, Zement, Stahl, Gips, Kupfer, Glas und so weiter. Für die Bauindustrie spielen Kosten und Verfügbarkeit der Materialien daher eine besonders wichtige Rolle.

Implenia ist in der Schweiz der marktführende Baukonzern. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» sagte CEO André Wyss, im gegenwärtigen Beschaffungsumfeld müsse man aktiv sein, vorausschauen und Lieferketten, Verfügbarkeiten sowie die Kosten im Blick haben. Bei Implenia spiele der globale Einkauf eine wichtige Rolle. Dieser kaufe im richtigen Moment zu, auch in grösseren Mengen, und transferiere manchmal Material von einer Baustelle auf eine andere. Preiserhöhungen könnten mehrheitlich abgefedert werden.

Keine einseitigen Risiken

Grössere Bauprojekte erstrecken sich meist über mehrere Jahre. Daher ist es für Bauunternehmen essenziell, mögliche Schwankungen bei den Inputkosten schon in den Verträgen zu berücksichtigen. «In den meisten Verträgen haben wir Vereinbarungen zum Umgang mit Preisschwankungen, und zwar sowohl mit Kunden als auch mit Lieferanten. So müssen wir die Risiken nicht einseitig tragen», sagte Wyss.

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