Unternehmen / Finanz

Die Bombe in den Bankbilanzen

Die heimischen Finanzinstitute sind mit einem historisch hohen Zinsänderungsrisiko konfrontiert. Jetzt wird die Finanzmarktaufsicht aktiv.

Die Schweizer Banken haben ein gewaltiges Problem. Steigen die Zinsen stärker als prognostiziert, könnten vor allem die Hypothekarinstitute in die roten Zahlen stürzen. Dies, weil die Laufzeiten in ihren Bilanzen ein nie da gewesenes Ungleichgewicht aufweisen. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) will jetzt die Regulierung verschärfen.

Eigentlich ist es das klassische Geschäft einer Bank: Sie nimmt kurzfristig abrufbare Gelder ihrer Kunden entgegen und gibt diese als langfristig gebundene Kredite heraus. Von den Kreditkunden erhält sie mehr Zins, als sie den Einlagenkunden bezahlt – so verdient eine Bank ihr Geld. Allerdings hat sich die Ungleichheit der Laufzeiten von Ausleihungen und Einlagen in den vergangenen Jahren dramatisch verschärft.

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