Märkte / Aktien

Die Crux mit den Bewertungen

Bei Anlegern sind Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis hochpopulär. FuW zeigt in einer Serie, wie man sie als Waage für Werte und Preise einsetzt.

Alexander Trentin

Mit dem Bonmot «Preis ist, was man bezahlt, Wert ist, was man bekommt» hat Börsenguru Warren Buffett seine Philosophie umschrieben, warum er nach unterbewerteten Aktien fahndet. Wie ihn reizt die meisten aktiven Anleger an der Börse die Aussicht, bisher unentdeckte Perlen zu finden.

Die Idee dahinter: Der Preis am Markt liegt unter dem, was sich später als Wert des Unternehmens herausstellen wird. Der Kurs sollte demzufolge steigen, sodass man später den wahren Wert realisieren kann. Doch mit ­welcher Art von Waage erkennt man, ob die Bewer­tungen an der Börse gegenüber dem realen Wert zu tief gesetzt sind? Bewertungskennzahlen – auch Multiplikatoren, Englisch «Multiples» genannt – sind die populärste Methode fest­zustellen, ob Aktien unterbewertet sind. Am ­bekanntesten sind das Kurs-Gewinn-Verhältnis sowie das Kurs-Buchwert-Verhältnis.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Christoph Saetteli 27.03.2021 - 10:29
Eine gute Erklärung der unterschiedlichen Bewertungsansätze. DCF kann auf Unternehmens- und auch Projektebene eingesetzt werden, sie gibt wertvolle Hinweise, man darf die Ergebnisse jedoch nicht isoliert bewerten, sondern nur im Gesamtkontext möglicher Entwicklungen anwenden. Da zukünftige Entwicklungen nicht quantifizierbar sind, und der anzuwendende Diskontierungssatz die Zinsentwicklung und das zukünftige Risikoprofil spiegeln sollte, kurzum all dies basiert auf Annahmen. Auch die… Weiterlesen »