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Die Crux mit den Bonds der Schwellenländer

Unternehmen in den Emerging Markets bauen Fremdwährungsrisiken auf, warnt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

Alexander Trentin

Weil Investoren in den Industriestaaten keine Rendite finden, suchen sie in den weniger entwickelten Ländern nach attraktiven Angeboten. Die Anleihen der Schwellenländer (englisch: Emerging Markets) bieten immerhin ein paar Prozente Risikoaufschlag. Auch die schweizerischen Pensionskassen wollen sich den höheren Zinsertrag nicht entgehen lassen. Doch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht in ihrem neuesten Quartalsbericht Risiken für diesen Finanzierungsboom.

Denn über die vergangenen Jahre haben sich die Unternehmen der Schwellenländer vermehrt in ausländischer Währung verschuldet. Kommt es zur Krise – wie zuletzt bei der Marktpanik wegen der Coronapandemie –, könnte dieser Kreditfluss aus dem Ausland aussetzen und die Fragilität der Schwellenländer erhöhen.

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