Unternehmen / Finanz

Demokratisierung des Anlegens

Privatanleger profitieren von gesunkenen Kosten und dem technologischen Fortschritt. Eine gewisse Zurückhaltung bleibt jedoch.

Für Privatanleger hat sich im vergangenen Jahrzehnt vieles verändert. «Nach der Eröffnung eines entsprechenden Kontos kann ich im besten Fall zwei Tage später zu handeln beginnen», sagt Thomas Kovacs. Die Digitalisierung habe vieles beeinflusst, sagt der Vierundzwanzigjährige, der als «Sparkojote» über diesen Weg zu seiner ersten Million bloggt. Spätestens mit dreissig will er sie auf seinem Konto haben.

Kovacs investiert hauptsächlich in Einzelaktien. Mit dieser Strategie gehört er aber eher zu einer Minderheit. Sich mit einzelnen Unternehmen zu beschäftigen, erfordert Zeit, Interesse und Fachwissen. Einfacher sind passive Anlagefonds. Der Trend zu börsengehandelten Indexfonds ist seit der Finanzkrise 2008/09 auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Allerdings auf einem niedrigen Niveau.

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