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Hot Corner: Die «deutsche Lemonade»

Mit dem Börsengang des US-Rivalen Lemonade rücken die Aktien der Deutschen Familienversicherung (DFV) in den Fokus. 

Thorsten Riedl

Das grösste Problem der Deutschen Familienversicherung (DFV) ist ihr Name. Hinter dem sperrigen Titel der DFV (Deutsche Börse: DFV, Kurs 24.91 €, Markt­kapitalisierung 215,9 Mio. €) vermuten wohl die wenigsten eines der agilsten deutschen Versicherungsunternehmen. Ein Insurtech, das mit der US-Gesellschaft Lemonade verglichen werden will, die gleichwohl auf eine deutlich ­höhere Bewertung kommt. Mit dem Börsengang des US-Rivalen rücken die Papiere der DFV nun in den Fokus. 

Gegründet wurde DFV als Direktversicherer im Jahr 2007. Sie bietet Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen sowie Kranken- und Lebensversicherungen und Altersvorsorgeprodukte. Neben dem klassischen Maklervertrieb steht der Verkauf der Abschlüsse über Internet und Telefon im Fokus der Geschäftstätigkeit. Seit zwei Jahren werden die Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt. Lange dümpelte der Kurs um den Aus­gabepreis von 12 €. Erst in den vergangenen Monaten hat die Entwicklung deutlich Fahrt aufgenommen. 

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