Märkte / Derivate

Die drei Todsünden des Faktor-Anlegens

Die Überrendite von Faktorstrategien ist fragil. Man darf als Investor nicht zu viel erwarten.

Vitali Kalesnik betont: «Ich bin ein Verfechter von Faktorstrategien. Sie versprechen geringere Gebühren und mehr Transparenz.» Hört man Kalesnik zu den beliebten Strategien (vgl. Text unten) sprechen, kann man einen anderen Eindruck bekommen. Der Forschungsleiter Europa der auf quantitative Anlagen spezialisierten Research Affiliates warnt vor überhöhten Erwartungen.

Für ihn gibt es drei grosse Fehler, die Anleger typischerweise begehen, wenn sie in Faktorstrategien investieren. Zum einen erwarten sie oft einen zu hohen Performancevorteil gegenüber dem Markt. Zweitens wird ausgeblendet, dass es immer wieder lange Phasen gibt, in denen die Faktoren schlechter als der Markt abschneiden. Und drittens sind Anleger zu optimistisch, was den Diversifikationsvorteil bei einer Allokation über verschiedene Faktorstrategien angeht.

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