Unternehmen / Finanz

Die eigene Pensionskasse starten

Wie in der beruflichen Vorsorge für einen Teil des Gesparten auch sehr aktienbetonte Investments möglich sind und was dabei zu beachten ist.

Pensionsgespartes Geld nach eigenem Anlagetemperament zu investieren, ist erst wenigen Gutverdienenden erlaubt. In der beruflichen Altersvorsorge wird auf die meist noch ferne Pensionierung hin gespart, was nach gängigen Investmentregeln eine sehr aktienorientierte Geldanlage empfehlenswert macht. Doch das geht nur dort, wo eine Firma dem Kader und den Fachspezialisten mit Jahressalären über 130 000 Fr. eine Ergänzungspensionskasse einrichtet.

Diese Personen würden nun zunehmend für ihr Pensionsgeld eine Investmentmischung mit einem Aktienanteil von 50 bis 60% wählen, sagt Jörg Odermatt, VR-Delegierter des Vorsorgedienstleisters PensExpert. Besonders jüngere Gutverdienende würden sich so entscheiden, bestätigt Beat Bühlmann, Geschäftsführer von Finpension. Mit zunehmenden Alter und wenn dann grössere Geldmittel in der 1e-Pensionskasse lägen, entschieden sich viele für eine ausgeglichen auf Aktien- und Zinsanlagen setzende Strategie.

Für jeden passende Anlagestrategie

PensExpert und Finpension gehören zu den führendenden 1e-Anbietern. Diese Institutionen stehen kleinen wie grösseren Firmen offen und dürfen den Vorsorgekunden bis zu zehn unterschiedlich geprägte Anlagegefässe anbieten – darunter solche mit hohem Aktiengehalt. Reguläre Pensionskassen teilen das Vermögen in der Durchschnittsbetrachtung zu etwa 30% auf Aktien, zu 25% auf Immobilien und knapp 40% auf Obligationen und Geldmarktanlagen auf. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?