Märkte / Aktien

Warum die Erholung der Chinaaktien auf wackligen Beinen steht

Seit Wochen heben sich chinesische Titel positiv vom Weltmarkt ab. Solange Peking an der Zero-Covid-Strategie festhält, ist der Aufwärtstrend nicht nachhaltig.

Währungsabwertung, Corona, Evergrande, strenge Regulierung der IT-Konzerne – wenn westliche Finanzmedien über China berichten, dann meistens negativ und in Verbindung mit einer Bedrohung für die Märkte. Auch jetzt liegt der Fokus noch auf den regionalen Lockdowns, die die globalen Lieferkettenprobleme und damit die Inflation verschärfen.

Dabei gibt es Positives zu berichten. Etwa, dass der chinesische Aktienmarkt sich vom miserablen Jahresstart ein wenig erholt hat, während die Börsen in den USA und Europa noch immer den Boden suchen. Seit dem Tief Ende April haben die lokalen Aktienindizes Shanghai Composite und CSI 300 15% gutgemacht. Der Chinaindex von MSCI, der rund 85% des chinesischen Aktienmarktes inklusive der in Hongkong und im Ausland kotierten Titel abdeckt, hat in den letzten Wochen ebenfalls mehr als 10% gewonnen.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?