Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Immo-Service
Märkte / Immobilien

Die erste Saron-Hypothek

UBS lanciert zwei Kredite, die auf dem neuen Geldmarktsatz basieren. Wichtige Details zur Libor-Nachfolge bleiben aber offen.

Wie geht es weiter mit den Libor-Hypotheken? Spätestens in zwei Jahren wird der Interbankensatz ausrangiert. Die Schweizerische Nationalbank (SNB), die sich wie viele offizielle und private Marktteilnehmer auf den Geldmarktsatz verliess, hat sich bereits umorientiert. Im Juni hat sie den SNB-Leitzins eingeführt, nach dem sich wiederum der Übernachtsatz Saron (Swiss Average Rate Overnight) ausrichtet.

Nun kommt auch in den Hypothekarmarkt Bewegung. UBS hat kürzlich als erste Bank Hypotheken abgeschlossen, die nicht mehr auf dem alten Interbankensatz basieren, sondern auf dem neuen. Die Reform hat damit begonnen: Aus Libor- werden künftig Saron-Kredite, nicht nur in der Grossbank, sondern schweizweit und darüber hinaus, beispielsweise in Österreich, wo Banken im Franken-Libor-Hypogeschäft eifrig mitmischen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.