Märkte / Rohstoffe

Die EU dreht Iran den Geldhahn zu

Der Zahlungsverkehr mit iranischen Banken wird per sofort eingestellt. Die Ölproduktion in Iran nimmt rasant ab und führt zu einer brisanten Lage an den Ölmärkten.

Die Sanktionen der Europäischen Union (EU) und der USA gegen den Iran gewinnen an Schärfe. ­Zusätzlich zum auf den 1. Juli geplanten Einfuhrverbot iranischen Öls nach Europa hat die EU am Donnerstag bekanntgegeben, den iranischen Banken den Zugang zu den internationalen Finanzströmen zu blockieren. US-Präsident Obama unterstützt die Massnahme.

Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen Vermögenswerte von Unternehmen und Personen einfrieren, die mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung gebracht werden. Diese sollen zudem keine «spezialisierten Finanz-Datentransfers» mehr abwickeln können. Für ihr Ziel, den Iran zum Einlenken im Atomstreit zu zwingen, spannt die EU den Finanzdienstleister Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications) ein.

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