Märkte / Makro

Die ewige Nummer zwei

Die EZB misst die internationale Rolle des Euros. Der Abstand zum Dollar bleibt gross. Mario Draghi denkt in Sintra laut über eine geldpolitische Lockerung nach.

Zwanzig Jahre nach seiner Gründung ist der Euro in allen Belangen die Nummer zwei unter den Währungen. Der Jahresbericht über die Rolle des Euros als internationale Währung bestätigt das. Vor allem macht die Studie deutlich, dass der Abstand zur Nummer eins – zum Dollar – gross bleibt.

Der Greenback ist die Weltwährung. An fast 50% aller Devisentransaktionen ist er beteiligt. Er macht über 60% der Devisenreserven von Zentralbanken aus. Und er dominiert das Angebot an internationalen  Anleihen und Krediten.

Der Euro hat 2018 Marktanteile gewonnen. Der von der EZB entwickelte Index der internationalen Rolle des Euros ist seit 2017 von 19 auf 21% gestiegen. Allerdings war er zuvor im Zuge der Weltfinanz- und später der Eurostaatsschuldenkrise kontinuierlich gefallen. Die Gemeinschaftswährung macht also auf globaler Ebene nur verlorenes Terrain wett, mehr nicht.

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