Die «üblichen Verdächtigen» liegen voraus, was die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrifft. Amazon (AMZN 1765.73 -1.12%) hat vergangenes Jahr umgerechnet 28,1 Mrd. Fr. in F&E investiert, Alphabet (Google (GOOGL 1241.2 -0.25%)) folgt mit einigem Abstand. Roche (ROG 288.95 -0.17%) liegt auf dem ehrbaren Rang acht, mit 12 Mrd. Fr. Dies ist der Erhebung des Unternehmensberaters EY zu entnehmen, der die 500 kotierten Gesellschaften mit den höchsten F&E-Ausgaben weltweit unter die Lupe genommen hat (Banken, Versicherungen und Beteiligungsgesellschaften ausgenommen). Der Automobilhersteller Volkswagen (VOW 186.35 -0.27%) ist der grösste F&E-Aufwender in Europa; der Mischkonzern Samsung (SMSN 1084 0.74%) aus Südkorea ist das einzige asiatische Unternehmen in den Top Ten. Von den Top 500 sind übrigens 140 amerikanisch; sie steckten vergangenes Jahr gesamthaft 313 Mrd. Fr. in F&E. Damit lagen sie vor Japan (105 Mrd. Fr.), Deutschland (69 Mrd. Fr.) und weit vor dem Rivalen China (38 Mrd. Fr.). Die zwölf aufgeführten Schweizer Gesellschaften brachten es addiert auf 26 Mrd. Fr. Novartis (NOVN 85.95 0.95%) liegt mit 8,8 Mrd. Fr. etwas hinter dem Branchennachbarn Roche. Die F&E-Intensität – Ausgaben für F&E in Prozent des Umsatzes – ist global in der Branche Pharma/Biotech am höchsten, mit im Durchschnitt 17,1%; deswegen steht die Schweiz dank der beiden Pharma-Multis vergleichsweise gut da. Nestlé (NESN 102.5 0.47%) und ABB (ABBN 19.245 -0.39%) bringen es jeweils auf mehr als 1 Mrd. Fr. F&E-Ausgaben.