Unternehmen / Finanz

Die Fintech-Szene an einem Tisch

Die Meinungen, wie ein Swiss Fintech Innovation Lab aussehen soll, gehen auseinander. Koordinator Thomas Puschmann ist aber zuversichtlich, den Betrieb noch dieses Jahr aufnehmen zu können.

Für die Schweizer Fintech-Szene war der vergangene Donnerstag ein Novum. Unter dem Dach der SIX Swiss Exchange sassen Banken, Finanzdienstleister, Tech-Unternehmen, Investoren, Fintech-Start-ups, Hochschulen, Behörden und die Finanzmarktaufsicht (Finma) an einen Tisch. In dieser Besetzung war es der erste Austausch von Ideen darüber, wie eine gemeinsame Schweizer Anstrengung in Sachen Fintech aussehen soll. Das Swiss Fintech Innovation Lab soll ein Ort sein, wo neue Produkte der Finanztechnologie (Fintech) entwickelt werden.

Mit so vielen verschiedenen Mitspielern an einem Tisch waren die Meinungen breit gestreut. Die Start-ups wollen sofort, unbürokratisch und so einfach wie möglich loslegen, die Banken ein konkretes Konzept sehen, die Vertreter der Finma betonten vor allem Risiken, die Technikkonzerne sehen eine Chance, ihre Produkte einzubringen, und die Geldhäuser einen günstigen Weg, schnell Innovationen voranzutreiben. Die einen wollen es möglichst für alle denkbaren innovativen Geschäftsideen der Finanztechnologie offen halten, die andern wollen einen klaren Fokus auf die Stärken des Finanzplatzes legen.

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