Unternehmen / Finanz

Die Gefahr von Klagen gegen GAM sinkt

Die Liquidation der ARBF-Fonds läuft gut. Doch noch verbleiben Risiken beim Asset-Manager.

So weit, so gut. Der gebeutelte Asset-Manager GAM macht offenbar Fortschritte bei der Liquidation der Absolute-Return-Bond-Fonds (ARBF) mit 7 Mrd. Fr. Anlagevermögen. Sie waren im Sommer nach der Suspendierung des Fondsmanagers Tim Haywood in Liquidation geschickt worden.

GAM verkauft gerade die letzten Positionen und könnte die Liquidation in den kommenden Wochen abschliessen, berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf mit dem Verfahren vertraute Personen. Gemäss den anonymen Quellen geht der Vermögensverwalter davon aus, dass Anleger in den eingefrorenen Anleihenfonds fast ihr gesamtes Geld zurückerhalten werden.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Peter W. Ulli 14.01.2019 - 18:37

Gerade dieser Fall zeigt einmal mehr, dass solche Fonds genau wie Banken viel mehr Eigenkapital brauchen. Hätte GAM nämlich ein gutes Polster gehabt, hätte Finanz-wie Reputationsschaden vermieden werden können.
Aber diese Einsicht fehlt bei Banken wie bei Brokern, nur von den Bankkunden wird immer mehr EK verlangt.