Märkte / Makro

Die Gefahren des synchronen Wachstums

Weltweit wachsen so viele Länder über Potenzial wie seit Jahren nicht mehr. Was grundsätzlich gut ist, birgt Risiken.

Nach einer der längsten Phasen ohne Börsenkorrektur entlud sich Anfang Februar das Gewitter: Weltweit brachen die Aktienkurse rund 10% ein, die Volatilität schoss in die Höhe, und für einen Moment flammte Panik auf. Doch inzwischen sind die Anleger wieder zum Tagesgeschäft übergegangen.

Denn der Konsens ist überzeugt: Das Umfeld ist nahezu ideal, ist das Wachstum doch so breit abgestützt wie lange nicht mehr. Die Experten der US-Grossbank J. P. Morgan erwarten, dass 80% der Länder, für die sie Konjunkturprognosen erstellen, heuer über Trend wachsen werden. Der Internationale Währungsfonds hat kürzlich seine Schätzung für das globale Wachstum 2018 von 3,7 auf 3,9% angehoben, und Frühindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes lassen auf eine anhaltende Dynamik schliessen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?