Unternehmen / Schweiz

Die gefragten und die verschmähten Dividendenperlen

Die Ausschüttungssaison steht vor der Tür. Doch eine attraktive Dividende ist nicht gleichbedeutend mit höheren Aktienkursen.

Mit Swisscom ist derzeit ein klassischer Dividendentitel sehr gefragt. Die Aktien des Telecomkonzerns haben sich seit Jahresbeginn fast 10% verteuert. Die konjunkturresistenten Qualitäten, gepaart mit der attraktiven Ausschüttung, sind in unsicheren Börsenzeiten für gewöhnlich begehrt. Am Donnerstag präsentierte Swisscom zudem solide Zahlen und beantragte eine Dividende von 22 Fr., was aktuell eine Rendite von 4% ergibt.

Obwohl klar über dem Schweizer Durchschnitt, reicht das momentan nicht für einen Spitzenplatz unter den Dividendenzahlern im Leitindex SMI. Denn Adecco und LafargeHolcim weisen durch ihre schwache Kursentwicklung der letzten Wochen nun eine höhere Rendite auf. Bei der top platzierten UBS ist ebenfalls kein nachhaltiger Aufstieg in der Anlegergunst sichtbar, auch wenn die Grossbank mittlerweile als Dividendenperle gilt. Die Geschäftszahlen kamen am Markt schlecht an. Immerhin haben die Titel seit ihrem Mehrjahrestief im letzten August mehr als 20% gewonnen.

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