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Die Gentechnologie eröffnet komplett neue Möglichkeiten in der Humanmedizin. Noch müssen aber technische und ethische Hürden überwunden werden.

Für Genforscher ist es eine der grossen Sensationen dieses Jahres. Mitte November behandelte ein Team von chinesischen Medizinern zum ersten Mal einen Krebspatienten mit der Gentechnologie CRISPR-Cas9. Dabei handelte es sich nur um einen Versuch. Er beweist jedoch die Verträglichkeit einer neuen Methode zur DNA-Modifizierung, von der sich Wissenschaftler eine Wunderwaffe im Einsatz gegen bisher unheilbare genetisch bedingte Krankheiten erhoffen.

«CRISPR-Cas9 ist ein Universalwerkzeug, mit dem sich praktisch jedes Gen verändern lässt», sagt Anita Rauch, Direktorin des Instituts für Medizinische Genetik der Universität Zürich. Es wirkt wie eine Schere: Fehlerhafte DNA-Sequenzen lassen sich herausschneiden, reparieren und anschliessend wieder einsetzen. Die Technologie ist deutlich zielsicherer und gleichzeitig viel günstiger als bisher verfügbare Methoden. Kein Wunder, wird CRISPR-Cas9 von Genetikern als Durchbruch angesehen und in der Forschung bereits fleissig eingesetzt.

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