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Ein Artikel aus dem Dossier Finanzkrise: 10 Jahre danach
Märkte / Makro

Die grösste Rettungsaktion, von der kaum jemand spricht

Mit dem Run auf Geldmarktfonds eskalierte die globale Finanzkrise. Eine wichtige Ursache für die Massenpanik war das Vorbeben im Hochsommer 2007.

Was im Unterbau des Finanzsystems vor sich geht, wird selten thematisiert. Das gilt auch für den Geldmarkt, in dem kurzfristige Kredite von Staaten, Gebietskörperschaften und Unternehmen gehandelt werden. Entsprechend überraschend sind die Alarmsignale, die im Hochsommer 2007 aus diesem wenig transparenten Segment des Finanzsektors eintreffen. Sie markieren einen Schlüsselmoment im Vorfeld der Finanzkrise und tragen beim Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers wesentlich zur Eskalation bei.

Wie so oft bei Katastrophen fängt alles zunächst harmlos an. Anfang der Siebzigerjahre etablieren die US-Investmentmanager Bruce Bent and Henry Brown den ersten Geldmarktfonds. Die neuen Anlagevehikel investieren in hochqualitative Schuldenpapiere mit kurzer Laufzeit, die vom Schatzamt, staatsnahen Betrieben oder Gemeinden begeben werden. Sie sind vor allem für Kleinanleger attraktiv, denn sie gelten als so sicher, wie Einlagen auf dem Sparkonto, bieten aber eine höhere Rendite, weil Banken auf Depositen damals nur einen begrenzten Zins zahlen dürfen.

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