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Die grössten Anlegerfallen erklärt

Beim Handeln mit Aktien und anderen Wertschriften können unbewusste Verhaltensmuster teuer werden. Wie Investorinnen und Investoren diese vermeiden können.

Gabriella Hunter

Der Einfluss psychologischer Faktoren beim Investitionsentscheid ist längst anerkannt. Das Bild des rationalen Investors, der eiskalt Rendite und Risiko abwägt, um dann gewinnbringend zu investieren, hat spätestens mit dem Aufkommen der Verhaltensökonomik (Behavioural Finance) Ende der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts Risse bekommen. In den vergangenen Jahren wurde der Einfluss solcher Verhaltensmuster auf Investitionsentscheide vermehrt untersucht und beschrieben.

Doch obwohl sich Anlegerinnen und Anleger dieser Einschränkungen heute eher bewusst sind, spielen ihnen die Emotionalität und die kognitiven Fähigkeiten immer mal wieder einen Streich. Solche Entscheide gehören zusammen mit dem Portfolioaufbau, der Wahl der Anlagestrategie und den Gebühren zu den am meisten beobachteten Herausforderungen beim Anlegen. An der Börse kann das teuer enden. «Finanz und Wirtschaft» hat sechs Fehlerquellen zusammengestellt.

1 – Verfügbarkeit von Information (Availability Bias)

Wasserstoff: Medien berichten fast täglich von der neuen Technologie, die Speicherung nachhaltiger Energie verspricht. Unternehmen, die Wasserstoff herstellen, Wasserstoffinfrastruktur bauen oder auch nur Technologie rund um den Wasserstoffzyklus versprechen, stehen ständig im Fokus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?