Unternehmen / Ausland

Die grössten Verlierer auf dem Prüfstand

Aktien mit coronabedingt markant niedrigeren Kursen werden weniger. FuW hat sich am Bodensatz der internationalen Märkte umgeschaut – und Kaufgelegenheiten gefunden.

Die Schweizer Börse hat einen Lauf. In den vergangenen Tagen schloss der Swiss Market Index mehrmals über 11’100 Punkten und damit auf einem Stand, den er in der Geschichte erst ein Mal erreicht hatte: in der Woche vor dem Börsencrash von Februar und März 2020. Die rasche Erholung war bekanntermassen von wachstumsstarken Unternehmen getrieben – allen voran Technologiegesellschaften. Inzwischen hat die Stimmung gedreht. Die zweite Welle der Erholung geht primär von Value-Titeln aus, die von der Erwartung steigender Zinsen profitieren.

Dazu gehört auch mancher Coronaverlierer. Die Aktien der meisten Unternehmen, die noch Mitte 2020 weit hinter dem breiten Markt lagen, haben sich zu einem beträchtlichen Teil erholt. Schnäppchenjäger, die auf der Suche nach Spätzündern sind, werden im Schweizer Markt kaum noch fündig. Doch gibt es sie überhaupt noch, die Coronaverlierer, deren Zeit an der Börse noch nicht gekommen ist? «Finanz und Wirtschaft» hat den Bodensatz der internationalen Aktienmärkte durchkämmt, um die Valoren, die seit Anfang 2020 wegen der Krise am stärksten eingebüsst haben, zu durchleuchten (vgl. Tabelle). Voraussetzung ist eine Marktkapitalisierung von über 5 Mrd. $. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?