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Die grosse Macht der Staatsausgaben

André Kühnlenz

Im Nachhinein sind natürlich nicht nur die Regierungen im Euroraum schlauer. Wenn es so etwas wie einen grössten Fehler in der Eurokrise vor gut zehn Jahren gab, dann ist es ein Gipfelbeschluss aus dem Sommer 2011. Und wenn die EU-Staaten sich heute neue Fiskalregeln geben wollen, hängen ihnen die Folgen genau dieses Beschlusses noch immer im Nacken.

Unter dem Eindruck der Rettungsprogramme für Griechenland, Irland und Portugal hatten die Staats- und Regierungschefs vor elf Jahren Folgendes beschlossen: Innerhalb von zwei Jahren sollen alle staatlichen Budgetlöcher, die in der Finanzkrise entstanden sind, so weit aufgefüllt werden, wie es die Fiskalregeln des Maastricht-Vertrags für Normalzeiten vorsehen.

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