Märkte / Devisen

Die grossen Unbekannten für den Franken

Das Ende der Rezession und der kräftige weltweite Aufschwung sollten eigentlich Aufwertungsrisiken vom Franken nehmen. Aber die wichtigsten Fragen bleiben offen.

Seit mehr als zehn Jahren versucht die Schweizerische Nationalbank (SNB) zu verhindern, dass sich der Franken zu sehr aufwertet. 2010 begann sie, in grossem Stil am Markt zu intervenieren, ohne grossen Erfolg. Ein Jahr später legte sie einen Mindestkurs von 1.20 Fr./€ fest, den sie Anfang 2015 angesichts des riesigen Marktdrucks aus dem Euroraum aber aufgeben musste. Auch danach trieben Phasen der Unsicherheit immer wieder Kapital aus dem Ausland in die Schweiz als sicheren Hafen und liessen die Landeswährung aufwerten. Zuletzt geschah dies in der Pandemie. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?