Asien über alles – die höchsten Wolkenkratzer stehen auf diesem Kontinent (hier werden die jeweils drei höchsten ­Gebäude Asiens, Nordamerikas und Europas gezeigt, dazu das jeweils höchste in Ozeanien, Südamerika und Afrika). Alle anderen Türme überragt der gigantische Burj Khalifa ­Tower in Dubai, am Persischen Golf: 828 Meter hoch, 163 Stockwerke. Der Shanghai Tower ist fast 200 Meter niedriger. Das Makkah Royal Clock Hotel in der heiligen saudi-arabischen Stadt Mekka ragt «nur» 601 Meter hinauf, muss jedoch bekenntnismässig dem Himmel wohl am nächsten kommen – selbst die architektonische Gestaltung wirkt, nun, etwas jenseitig. Unweit davon, in Dschidda, befindet sich der Jeddah Tower im Bau (allerdings derzeit ruhend), der als erstes Gebäude höher werden soll als ein Kilometer: 1007 Meter. Das höchste Haus Nordamerikas steht in Manhattan auf Ground Zero, wo bis zum 11. September 2001 die beiden Türme des World Trade Center die Skyline beherrschten. Der neue Turm erreicht 1776 Fuss – anno 1776 erhoben sich die amerikanischen Kolonisten gegen die britische Krone. In Europa bewegt sich Russland aufwärts, immerhin baulich: Das Lakhta Center in St. Petersburg überragt alles andere auf dem Erdteil; es beherbergt das Hauptquartier von Gazprom (OGZD 4.91 -0.61%). Die Schweiz muss sich mit dem Roche-Turm in Basel (178 m) begnügen, hier nicht konkurrenzfähig.