Märkte / Immobilien

Die Hypozinsen in der Schweiz schwanken weiter

In den vergangenen vier Wochen haben die kurzfristigen Sätze angezogen, die langfristigen sind dagegen gefallen.

Die Berg-und-Tal-Fahrt bei den Schweizer Hypothekarsätzen setzt sich fort. In den vergangenen vier Wochen haben sich die Sätze unterschiedlich entwickelt. Kürzere Laufzeiten legten zu, längere gaben hingegen ab. Hypotheken mit zweijähriger Laufzeit wurden im Durchschnitt 5 Basispunkte teurer (Bp, 100 Bp = 1 Prozentpunkt). Dreijährige Verträge kosten 3 Bp mehr als Mitte März.

Am entgegengesetzten Ende der Fri­s­tenkurve lief die Entwicklung in die andere Richtung. Zehnjährige Hypothekenkredite sind im Schnitt für 1,10% zu haben, das sind 4 Basispunkte weniger als Mitte März. Von den 13 Anbietern der monatlichen FuW-Umfrage haben acht den Preis für zehnjährige Hypotheken reduziert.  Auch die Bandbreite der angebotenen Preise ist schmaler geworden. Trennten vor vier Wochen noch 74 Bp die niedrigsten von den höchsten Sätzen für zehnjährige Hypotheken, sind es inzwischen nur noch 50 Bp. Es ist ein erster Hinweis darauf, dass die Verwerfungen am Markt, die durch die Coronakrise ausgelöst worden sind, etwas abgenommen haben.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare