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Märkte / Aktien

Die Indexanbieter schlagen zurück

Am Kapitalmarkt machen sich aktionärsfeindliche Unsitten breit. Unternehmen, die mehrere Titelkategorien führen, haben nun aber verstärkt mit Gegenwind zu rechnen.

Nicht jedes Unternehmen schreibt Aktionärdemokratie gross. Gerade im US-Tech-Sektor häufen sich Branchenvertreter, die vom Prinzip «eine Aktie, eine Stimme» abweichen. Ein eklatantes Beispiel lieferte jüngst Snap: Im Zuge seiner Publikumsöffnung brachte das Mutterhaus des Social-Media-Diensts Snapchat nur stimmrechtslose Valoren an die Börse – ein Novum.

Doch nun regt sich Widerstand. So haben die Indexanbieter S&P Dow Jones und FTSE Russell entschieden, Gesellschaften mit mehreren Titelkategorien in diversen Indizes nicht mehr zu berücksichtigen. Dieser Schritt hat weitreichende Konsequenzen – und dürfte dazu beitragen, eine von Aktionärvertretern kritisierte Fehlentwicklung zu bremsen.

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