Märkte / Makro

Die Inflation lauert unter den Geldbergen

Die Debatte unter Ökonomen, ob und wann die Teuerung anziehen wird, ist am Laufen. Bis anhin zeigt sich die Geldschwemme primär in Vermögenswerten.

Die Frage drängt sich förmlich auf: Rennen die Ökonomen einem Hirngespenst hinterher? Wieder einmal oder vielmehr noch immer? Denn nennenswerte Inflation bleibt weiterhin ein Phantom. Vielmehr verschärfte die Coronakrise den disinflationären Druck, und die Teuerungsraten sind in vielen Industrieländern seit Jahresbeginn nochmals deutlich gesunken. Die Schweizerische Nationalbank sieht ihr Inflationsziel von weniger als 2% pro Jahr einmal mehr am Horizont verschwinden. Die Deflation ist wieder da. Primär ist dies dem Zerfall der Ölpreise zu verdanken, aber auch dem krisenbedingten Nachfrageschock. Selbst wenn grosse Einigkeit über die disinflationären Züge der akuten Krise besteht, warnen nicht wenige Volkswirte davor, dass die Inflation in der mittleren bis langen Frist ausser Kontrolle geraten könnte.

Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare